1. Mai 2013

Zählbares Ergebnis am Vulkan

Die zunächst nasskalte Anreise via A4 & A5 am vergangenen Samstag ins hessische Schotten zum 10. Vulkan-Mtb-Marathon zeigte dann auch kurz vor Erreichen des Zierlortes im Vogelsbergkreis mit Schneeregen und 3 Grad Aussentemperatur ihr hässliches Gesicht. Gefasst begrüßte ich trotzdem das gesamte Team Firebike-Drössiger und die gute Stimmung beim Abendessen lies dann auch die Vorfreude auf den Renntag steigen...

Gemeldet hatte ich auf der Mittelstrecke über 53 Km. Local, Teamkollege und nationaler Marathonmeister Max Friedrich erklärte vorm Start noch die wichtigen Schlüsselstellen der Runde und verwies dabei immer wieder auf den ersten über 400 Hm zählenden Anstieg, an dem wohl des Öfteren rennentscheidende Situationen entstehen!

Am Sonntag Morgen 10 Uhr, bei bedecktem Himmel aber moderaten Temperaturen knapp unter 10 Grad, wurde die wilde Meute dann 30 Minuten nach den Langstrecklern auf die 53 Km geschickt. Mit Mathias Frohn, der bereits am Vortag in Sundern siegreich die Ziellinie überquerte und dabei Raketen wie S. Scrauzner und Chr. Schneidawind das Fürchten lehrte, hatte ich auch einen überaus starken Teamkollegen an meiner Seite. Ca. 200 Meter nach dem Start ging es direkt in den besagten langen Anstieg hinein und es kristallisierte sich so auch gleich eine ungefähr 10-köpfige Spitzengruppe heraus. Mathias machte an der Spitze das Tempo und noch konnte ich gut folgen. So fuhr ich an vierter Position in den schwierigeren (zweiten) Teil des Anstieges, welcher aus aufgeweichten Singletrail- und  Schlammpassagen bestand. Hier musste ich dann leider ein paar Jungs mit Mathias fahren lassen und mein eigenes Tempo anschlagen. Nach dem Anstieg war ich dann leider über einige Kilometer solo unterwegs, bis von hinten in Form von Ralph Berner (Team Storck) Verstärkung eintraf. Mit guter Streckenkenntnis und Rennübersicht war er auch ein solider Partner für die nächsten Kilometer. Also wechselten wir gut durch, attackierten nicht sinnlos und  fuhren ein konstant hohes Tempo. So kam es dann auch dass wir wieder zwei enteilte Mitstreiter einholen und abstellen konnten, was meine Hoffungen auf eine gute AK-Platzierung stiegen lies. Auch den letzten Singletrail bewältigten wir noch gemeinsam, sodass wir Rad an Rad in die letzten Kehren der Schottener Innenstadt einbogen. Ralph, als fairer Sportsmann und ehemaliger Olympiateilnehmer, hielt nicht unnötig dagegen und damit reichte es für mich im Ziel für einen 6ten Gesamt- sowie einen 4ten Altersklassenplatz.

by team-firebike.de

Mit dem Gefühl während des Rennens bin ich vorerst zufrieden, auch wenn noch etwas an Rennhärte fehlt. Das Ergebnis ist OK und ich freue mich defektfrei und ohne Sturz auf der teils selektiven und mir unbekannten Strecke durchgekommen zu sein.

Mathias siegte souverän und konnte sich so über zwei Erfolge an einem Wochenende freuen! Auf der Langstrecke über 106 Km sicherte Peter mit einer furiosen Fahrt den Gesamtsieg fürs Team vor dem nächsten Firebiker Max! Die beiden setzten sogar dem Holländer Ramses Bekkenk gehörig zu, sodass der Mitte der zweiten Runde seine Nummer vom Lenker riss und zurück ins Hotel fuhr... Günter, wie immer auch auf der Langstrecke am Start, plagte sich erneut mit dem Defektteufel herum und musste sich nach einem Schleicher und rutschender Sattelsütze mit Platz 3 in der AK zufrieden geben.

Wie es mir und meinen Teamkollegen im Detail erging, sowie einige bewegte Bilder vom Wochenende in Schotten, hört und seht ihr im Team-Videobreicht:

1 Kommentar:

  1. Ganz grosses Kino! Im 90er Jahre Style mit Fokohila...ähm und was mach ich bloss mit der ganzen Kohle??? Was geileres hab ich ähm noch nicht gesehen!!

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