14. Oktober 2013

Fahrer Aufsitzen, Fertig, Los! ...

Heiß ersehnt startete gestern die Bioracer Cross Challenge 2013 mit dem 1. Lauf auf dem Flugplatzgelände im sächsischen Riesa. Bei milden Temperaturen und, entgegen der Aussagen vieler Skeptiker, ohne Schlammlöcher präsentierte sich der "Zick-Zack-Kurs" am Randes des Sportflugplatzes nahe der Elbe. 

Wie so oft erfreute sich auch in Riesa das erste Rennen der Bioracer Challenge großer Beliebtheit und so fanden sich 13.00 Uhr viele starke Crosser am Start des Elite/ U23-Rennens ein. Nach einer wiedermal etwas alternativen Startprozedur ohne wirkliche Startaufstellung (hier herrscht dringend Handlungsbedarf!) schickte WAV Hans Bergert die gut 30 Fahrer auf die Strecke. Leider erwischte ich nicht den besten Start und tauchte trotz schneller Aussenbahn nur zwischen Position 10 und 15 ins Gelände ein. Die beiden sächischen Crossspezis Toni Bretschneider (Stevens) und Karsten Volkmann (Team Isaac) setzten sich unmittelbar nach vorne ab und dahinter gings für mich und den  Rest der Rasselbande zunächst nur ums Überleben im dichten Startgetümmel. Der sehr unrunde Kurs bot nur wenige Überholmöglichkeiten und forderte nach jeder engen Kehre gute Maximalkraftwerte beim Antreten. Schnell merkte ich, trotz mir bekanntem Blutgeschmack, dass die Beine gut waren und presste mich auf den kurzen Geraden an allerlei Konkurrenten vorbei.

Weitere tolle Bilder von Jan & Tom gibt`s hier: Team ProCycle

In Runde Drei gelangte ich in der Gruppe um Platz 6 an und hatte immer noch guten Zug nach vorne. Einige Meter vor mir tobte auch bereits der Kampf um Platz Drei zwischen Jan Bretschneider und zwei mir unbekannten Crossern. Mit Stefan Freudenberg im Schlepptau schickte ich mich an die wenigen Sekunden dahin zu zufahren, doch leider bremste mich kurz darauf, Ausgangs einer Kurve, das straff gespannte Absperrband unsanft ab und holte mich kurz auf den Boden der Tatsachen zurück. Einen schiefen Lenker und 20 Sekunden Zeitverlust handelte ich mir zudem noch ein. Schöner Mist! Nach wiedergefundener Konzentration lief es trotzdem wieder solide und ich kam sogar zwei Runden vor Schluss wieder in Schlagdistanz meiner ehemaligen Begleiter. Stefan bekam dann aber rechtzeitig nochmal seine obligatorische  "zweite Luft" und lies die Lücke wieder wachsen. In 56:48 Min beendete ich schlussendlich auf Rang 7 das Hauptrennen des Tages. Im Ziel war ich erstmal kurz etwas verärgert über meinen Patzer inkl. Sturz, den zugehörigen Zeitverlust und die damit evtl. vergebene bessere Platzierung, doch im Großen und Ganzen geht die Leistung für meinen ersten Crosseinsatz nach knapp einem Jahr voll in Ordnung. Das neue Material hat auch vorbildlich durchgehalten und der Spaß blieb nicht auf der Strecke.

Vielleicht ist ja am kommenden Sonntag in Grimma beim 2ten Lauf noch der ein oder andere Platz nach vorn drin! Angeblich soll es ja diesmal dort auch ein Paar Meter bergauf gehen ;-)

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