2. November 2013

Cross-Spektakel in Radibor

Das super organisierte Crossrennen in Radibor am Wochenende der alljährlichen Winterzeitumstellung ist immer wieder eine Reise wert - So auch in diesem Jahr! Bei crossuntypischen 20 Grad und dementsprechend schnellen Streckenverhältnissen gesellten sich wieder fast alle ostdeutschen Crossfahrer an den Start des Elite-Lizenzrennens. Mit etwas Startverzögerung wurden wir mit Pistolenschuss gegen 13 Uhr auf die, in Folge von Straßenbaumaßnahmen, verengte Startgerade geschickt. Aus Reihe Zwei kam ich zwar die ersten 100 m zunächst gut weg, wurde aber kurz darauf am rechten Straßenrand etwas eingekeilt und dementsrepchend unfreiwillig entschleunigt. Am ersten Laufhinterniss im Festzelt konnte ich mich aber wieder in die Top-10 zurückfahren bzw. -laufen. So ging`s dann ab in`s Gelände. Während Toni Bretschneider vorn wieder in seiner eigenen Liga davonfuhr, kurbelte ich dahinter in wohlbekannter Begleitung anderer Fahrer wie Stefan Freudenberg, René Obst & Co. In Runde Zwei kehrte langsam Ruhe in die ganze Startaufregung ein und die Grüppchenbildung begann. In der Gruppe von Platz 4 bis 8 fühlte ich mich zunächst gut aufgehoben, auch wenn ich mich gern etwas weiter vorn gesehen hätte. Als dann von hinter Lutz Baumgärtel unaufhaltsam und motiviert nach vorne stürmte (im Ziel dafür mit Platz 3 belohnt), zerlegte es die Gruppe innerhalb einer Runde und ich hatte das Nachsehen. Immer rund 50 Meter dahinter, im gehassten "Niemandsland", kämpfte ich um den erneuten Anschluss. Doch irgendwie fehlte mir an diesem Tag der richtige Biss um die Lücke mit einem Mal zu schließen. So vergingen auch die folgenden Runden, in denen sich nichts an meiner Platzeriung änderte. In der vorletzten Runde schloss der defektgeplagte Stefan Feudenberg nochmal von hinten auf. Auf dem letzten Wiesenstück hatte ich hier leider das Nachsehen und erreichte so am Ende als 8ter im Eliterennen das Ziel, was in der Gesamtwertung immer noch einen soliden 6ten Platz bedeutet.

Danke an Jan vom Team ProCycle für die Bilder!

Die Grundschnelligkeit im Rennen war okay, doch ich hatte stets das Gefühl mich nicht richtig ausbelasten zu können. Irgendwie war ich müde, es fehlten die Spitzen und auch die nötige Aggressivität für ein Crossrennen... Mit Platz 8 kann bzw. muss ich daher leben. In Gelenau, auf einer komplett anderen Strecke mit wesentlich mehr Höhenmetern, wird es am 03.11. ja erneut spannend. Diese Veranstaltung ist immer gut für Überraschungen!

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