12. August 2014

Schwarze EBM-Serie durchbrochen!

Nach einer (für mich alljährlichen) Wettkampfpause im Juli, ging es am 03.08. wieder in Seiffen beim traditionellen Erzgebirgs-Bike-Marathon mit dem Messer zwischen den Zähnen um die begehrten Sachpreise in Form von erzgebirgischer Holzschnitzkunst.

Auch in diesem Jahr stand ich auf der 70 Km-Strecke in der Startaufstellung und schaffte es mich während der unangenehmen Neutralisationsphase pünktlich bis zum scharfen Start mit in die vordersten Reihen zu schieben. Die Einführungsrunde absolvierte ich erstaunlich entspannt in der (noch) großen Spitzengruppe, ehe es nach dem Seiffener Grund an der Alp de Wettin und dem darauffolgenden Wiesenabschnitt endlich scharf ging. Nach den ersten schlammigen Singletrails im Wald drehte ich mich am Hinterrad von Hannes Genze (Vaude Centurion) das erste Mal um und freute mich dass die Favoritengruppe erstaunlich schnell geschrumpft war. Gut 10 Fahrer zählte sie noch und so rollten wir weiter durch die welligen Seiffener Wälder. Sebastian Stark (Tbr Werner) verloren wir noch nach einigen Kilometern durch Reifenschaden, sonst passierte nix Besonderes.... Mit Tom Ettlich (Scott Genius) und Sebastian Golz (Focus Rapiro) waren lediglich zwei Starter meine Strekenlänge dabei, sodass die Fahrt in Richtung Podest weitergehen konnte. Am Asphaltanstieg nach der "Steilabfahrt", in der ich leider hinter einem Abfahrtskünstler der Kurzstrecke wertvolle Sekunden verlor, konnte ich das Loch zu Teamkollege Peter und Herrn Genze nochmal zudrücken, musste mir dann aber eingestehen dass ich das Tempo hier jetzt nicht weiter mitgehen sollte. Tom enteilte auch noch, sodass ich mit den Fahrern Golz, Galle und zwei weiteren Kurzdistanzlern zurückblieb. Die Gruppe lief trotzdem gut und nach der Rundendurchfahrt ging`s gemeinsam mit Rapiro-Racer auf die zweite Schleife.

Im dunklen Seiffener Wald (http://www.sportograf.com)
Ca. bei Km 55 musste ich Sebastian aber ziehen lassen und kurz darauf passierte mich (wie ich es schon ahnte) auch noch Matthias Reinfried. Mit ihm hatte ich mir schon beim Malevil Cup ein feines Rennen geliefert - und damals auch den Kürzeren gezogen ;-). Nach der letzten Stärkung im Seiffener Grund fand ich trotzdem ein gutes Tempo und konnte den Abstand nach vorn & hinten konstant halten. In der letzten schnellen Schotterabfahrt hinunter zur Dorfstraße riskierte ich eigentlich nichts mehr, kassierte aber trotzdem noch einen kapitalen Plattfuß am Hinterrad. Auf der Felge eierte ich hinunter auf die Straße und konnte dort zum Glück mein Laufrad tauschen, ehe ich ohne viel Zeitverlust das dritte und letzte Mal die Alp erklomm. So sicherte ich mir einen  zufriedenstellenden 4ten Gesamtplatz bzw. Rang 2 in der Altersklasse nach 2:57 h Fahrdauer! Eine schmucke Holzspieluhr und die Bescheinigung dass die Form für die zweite Jahreshälfte anscheinend doch nochmal zurückkommt gab`s oben drauf...

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